- ganze Fäden, kein Pulver
- aus Kozani in Griechenland
- hohe Färbekraft
- von Hand geerntet
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Sonnentor Bio Safranfäden
Safran ist das teuerste Gewürz der Welt – und der Grund dafür liegt in dieser kleinen Packung sichtbar vor dir: ganze, tiefrote Fäden, jeder einzelne von Hand aus einer Blüte gezupft. Der Bio-Safran von Sonnentor kommt aus Griechenland, gewählt wurde die Form der ganzen Fäden statt Pulver. Das ist keine Stilfrage, sondern eine Qualitätsfrage.
Warum ganze Safranfäden und kein Pulver
Bei ganzen Fäden siehst du, was du bekommst: gleichmäßig tiefrote, an einem Ende leicht trompetenförmig ausgestellte Narben. Pulver lässt sich strecken, Fäden kaum. Dazu kommt die Haltbarkeit – gemahlener Safran verliert sein Aroma deutlich schneller, weil die Bruchfläche größer ist. Wer die volle Färbekraft möchte, mörsert die Fäden kurz vor der Verwendung selbst; genau das empfiehlt auch Sonnentor.
Safran richtig einsetzen: einweichen, spät zugeben
Die zwei häufigsten Fehler beim Kochen mit Safran sind zu viel und zu lange. Eine kleine Prise genügt für ein Gericht für vier Personen – Safran ist ein Gewürz, bei dem Überdosierung nicht intensiver, sondern medizinisch-bitter schmeckt. Am besten lässt du die Fäden (oder das frisch gemörserte Pulver) zehn bis zwanzig Minuten in etwas warmem Wasser, Brühe oder Milch stehen: Erst dann lösen sich Farbe und Aroma richtig heraus. Diesen Sud gibst du gegen Ende der Garzeit dazu. Der Hersteller weist ausdrücklich darauf hin, den Safran nach dem Zugeben nicht zu lange mitkochen zu lassen, weil die ätherischen Öle sehr flüchtig sind.
Geschmack und Färbekraft
Safran schmeckt kräutrig und süßlich mit einem herben, leicht bitteren Zug im Abgang – ein Profil, das sich mit keinem anderen Gewürz ersetzen lässt. Kurkuma färbt zwar ähnlich, schmeckt aber erdig statt blumig. Die Färbekraft ist enorm: Wenige Fäden geben einem ganzen Risotto ein leuchtendes Goldgelb. Genau deshalb ist Safran in Gerichten zu Hause, in denen die Farbe mitspielt.
Klassiker: von Risotto alla milanese bis zur persischen Küche
Sonnentor nennt als Einsatzgebiete Geflügel, Fisch, Risotto alla milanese und Bouillabaisse – und weist darauf hin, dass Safran fester Bestandteil der persischen Küche ist. Dort würzt er Reisgerichte wie Chelo, in Spanien trägt er die Paella, in Südfrankreich die Fischsuppe. Auch süß funktioniert er: in Milchreis, in Hefegebäck, in einer Safranbirne. Wichtig bleibt in allen Fällen die Zurückhaltung – Safran soll den Hintergrund färben, nicht den Vordergrund besetzen.
Herkunft: Kozani in Nordgriechenland
Der Safran für diese Packung stammt vom Sonnentor-Partner in der Region Kozani in Nordgriechenland. Dort gedeiht der Krokus laut Hersteller wegen der charakteristischen Temperaturen und der Bodenfeuchtigkeit besonders gut, geerntet wird sorgfältig von Hand. Kozani ist seit Jahrhunderten eine der bekanntesten Safranregionen Europas – die Ernte fällt in wenige Herbstwochen und findet in den frühen Morgenstunden statt, solange die Blüten noch geschlossen sind.
Botanik: drei Narben pro Blüte
Safran besteht aus den getrockneten Narben der Krokusart Crocus sativus. Jede Blüte liefert genau drei davon, und jede einzelne muss von Hand gezupft werden – deshalb der Preis, der sich nicht durch Technik drücken lässt. Die Pflanze selbst ist steril und wird ausschließlich über Knollen vermehrt, jede Safranpflanze der Welt ist damit letztlich ein Ableger. Über die Küche hinaus wird Safran traditionell zur Unterstützung der Stimmung geschätzt – eine Zuschreibung, die sich in persischen wie in europäischen Quellen findet. Bei greenist führen wir diese Packung, weil hier nichts kaschiert wird: ganze Fäden, biologischer Anbau, eine benannte Herkunft. Gelagert wird Safran trocken, dunkel und vor Wärme geschützt – am besten im geschlossenen Behälter, damit das Aroma bleibt, wo es hingehört.
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Insgesamt enthält das Produkt 0,0005 kg, was 0,03 BE entspricht
Sonnentor Bio Safranfäden Produktdetails
Bio Safranfäden
Safranfäden*
*aus kontrolliert ökologischer Erzeugung
0.5 Gramm (g)
Diverse
Sonnentor Kräuterhandelsges. mbH, Sprögnitz 10, 3913 Sprögnitz, Österreich
Sonnentor Kräuterhandelsges. mbH, Sprögnitz 10, A-3910 Zwettl, [email protected]
AT-BIO-301
Die enthaltenen Zutaten stammen aus EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft
Vor Wärme geschützt und trocken lagern.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum des aktuellen Lagerbestands ist 31.03.2028 oder länger
SON-SFRFD
9004145003842
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