Harmonisierende Energiequelle aus Orgon
Was mit Orgon gemeint ist
Der Begriff geht auf den Arzt Wilhelm Reich zurück, der in den 1930er- und 40er-Jahren eine universelle Lebensenergie beschrieb – verwandt mit dem, was andere Traditionen Prana oder Chi nennen. Orgonite greifen diese Idee auf: Harz, Metallspäne und ein Kristall werden zu einem Objekt gegossen, das nach der Überlieferung Energie sammeln und harmonisieren soll. Als Untersetzer aus Shungit, als Platte oder als Pyramide finden sie ihren Platz meist dort, wo viel Technik steht oder wo man zur Ruhe kommen möchte.
Tensoren und Einhandruten
Ein Tensor ist im Kern eine federnde Drahtschlaufe an einem Griff aus Holz, Kork, Kupfer oder Messing. Er schwingt schon bei kleinsten Bewegungen der Hand – und genau darauf beruht die Arbeit mit ihm: Er macht sichtbar, was die eigene Wahrnehmung ohnehin registriert. In der Radiästhesie hat die Einhandrute eine lange Tradition, vom Muten von Wasseradern bis zur Arbeit mit Räumen. Ökotensoren und Edelstein-Tensoren tragen zusätzlich einen Stein am Griff oder an der Schlaufe.
Ein Reisetensor lässt sich zusammenschieben und passt in die Jackentasche; tragbare Tensor-Instrumente sind für alle gedacht, die nicht nur am Tisch arbeiten möchten. Wer neu anfängt, greift zur einfachen Ausführung mit Holz- oder Korkgriff und legt sich ein Buch dazu – Einführungen wie die von Freya erklären Haltung, Fragestellung und Auswertung besser als jede Produktbeschreibung.
Pendel: Form, Stein und Motiv
Beim Pendel entscheidet die Form über das Schwingverhalten. Tropfen- und Spiralpendel laufen ruhig und sind die Klassiker für den Einstieg. Pendel mit Kristallen aus Bergkristall, Amethyst oder Rosenquarz verbinden Gewicht mit Stein; Chakra-Pendel nehmen die sieben Farben der indischen Chakrenlehre auf. Feen- und Elfenpendel sind vor allem eine Frage des Motivs – und dafür gibt es keinen schlechteren Grund als Freude daran.
Symbole wie die Blume des Lebens gibt es in dieser Kategorie aus Holz, MDF oder als Kristall zum Aufhängen. Sie gelten in vielen Traditionen als Ordnungs- und Harmoniezeichen und begleiten den Raum eher, als dass sie in ihm etwas tun.
Pflege und Einstimmung
Kristalle und Metall mögen Wasser und Luft: kurz unter fließendes Wasser halten, trocken tupfen, gelegentlich ans Tageslicht legen. Klebrige Handcremes und Parfum meiden die feinen Schlaufen. Tensoren bleiben am besten aufgehängt oder liegend im Etui, damit sich die Feder nicht verzieht.
Was diese Werkzeuge nicht sind: Sie ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Behandlung und sind nicht für den Umgang mit Krankheiten gedacht. Wer sie nutzt, arbeitet mit der eigenen Wahrnehmung – und das ist schon Aufgabe genug.