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Sonnentor Bio Mungbohnen
Kleine grüne Hülsenfrüchte aus der asiatischen Küche: Mungbohnen überzeugen durch ihren milden, leicht nussigen Geschmack und eine Vielseitigkeit, die von Currys über Suppen bis zu selbst gezogenen Sprossen reicht.
Milder als andere Bohnen
Das Geschmacksprofil ist angenehm mild und leicht nussig, deutlich weniger intensiv als bei Kidneybohnen oder Kichererbsen. Genau diese Zurückhaltung macht sie so vielseitig: Sie nehmen Gewürze und Aromen gut auf, ohne dabei ihren eigenen Charakter zu verlieren. Wer den oft kräftigen Geschmack anderer Bohnenarten als zu dominant empfindet, findet hier den Einstieg.
Cremig und trotzdem bissfest
Gekocht entwickeln Mungbohnen eine cremige, aber dennoch bissfeste Konsistenz – eine Kombination, die bei Hülsenfrüchten nicht selbstverständlich ist. Die charakteristische grüne Farbe bleibt dabei weitgehend erhalten, was sie auch optisch zu einer Bereicherung macht. Wer sie länger kocht, bekommt eine sanft zerfallende Textur, wie man sie aus indischem Dal kennt.
Einweichen: nützlich, nicht zwingend
Anders als große Bohnen brauchen Mungbohnen kein nächtliches Bad. Zwei bis vier Stunden Einweichen verkürzen die Garzeit deutlich, aber auch ohne Einweichen sind sie in etwa dreißig bis vierzig Minuten weich. Das Einweichwasser wird abgegossen, das Kochwasser erst gegen Ende gesalzen – Salz von Anfang an macht die Schale zäh.
Sprossen aus dem Glas
Mungbohnen sind die klassischen Keimlinge für Sojasprossen, die botanisch gesehen gar keine sind: Was in asiatischen Gerichten als Sojasprossen serviert wird, stammt fast immer von der Mungbohne. Man braucht dafür nur ein Glas, ein Sieb und zwei bis vier Tage Geduld – zweimal täglich spülen, dunkel stehen lassen, fertig.
Wofür sie in der Küche taugen
Indisches Dal, Currys mit Kokosmilch, Suppen und Eintöpfe, Salate mit Zitrone und Kräutern, vegetarische Bällchen, Bowls und asiatische Pfannengerichte. In der indischen Küche werden geschälte Mungbohnen als Moong Dal verkocht, in Ostasien landet die Stärke der Bohne in Glasnudeln und in gebundenen Soßen.
Ein Rezept als Ausgangspunkt
Zwiebel und Knoblauch anschwitzen, Kreuzkümmel und Kurkuma kurz mitrösten, die abgespülten Bohnen dazugeben, mit Brühe auffüllen und gar kochen. Zum Schluss Tomatenstücke, Ingwer und frisches Korianderkraut – daraus wird in einer halben Stunde ein Gericht, das satt macht und am nächsten Tag noch besser schmeckt.
Herkunft und Aufbewahrung
Die Bohnen stammen aus kontrolliert ökologischer Erzeugung und sind frei von künstlichen Zusätzen oder Konservierungsstoffen; sie sind vegan, vegetarisch und laktosefrei. Trocken, dunkel und gut verschlossen gelagert halten getrocknete Hülsenfrüchte sehr lange – nur die Garzeit verlängert sich mit den Jahren etwas.
Eine der ältesten Kulturpflanzen Asiens
Mungbohnen werden auf dem indischen Subkontinent seit über dreitausend Jahren angebaut und haben sich von dort über ganz Süd- und Ostasien verbreitet. Sie sind eine der wenigen Hülsenfrüchte, die in fast jeder asiatischen Küche vorkommen, aber jeweils anders verarbeitet werden: in Indien geschält zu Dal, in China zu Stärke für Glasnudeln, in Vietnam als Füllung für Reiskuchen und in Korea zu Pfannkuchen.
Ganz, geschält oder gekeimt
Die ganze grüne Bohne mit Schale, wie sie hier in der Packung liegt, ist die ursprünglichste Form. Geschält und gespalten wird daraus gelber Moong Dal, der schneller zerfällt und cremiger wird. Und gekeimt entsteht ein völlig anderes Lebensmittel: knackig, mild und roh essbar. Drei Zustände, eine Bohne – das macht sie zu einer der wandlungsfähigsten Zutaten im Vorratsschrank.
Wie man Sprossen sicher zieht
Zwei Esslöffel Bohnen in ein sauberes Glas geben, gut bedeckt mit Wasser über Nacht quellen lassen, abgießen und das Glas schräg auf ein Sieb stellen. Danach morgens und abends mit frischem Wasser spülen und wieder abtropfen lassen – nach zwei bis vier Tagen sind die Sprossen soweit. Wichtig ist, dass kein Wasser im Glas stehen bleibt und dass alles sauber arbeitet; riecht der Ansatz unangenehm, gehört er in den Biomüll und nicht auf den Teller.
Was gut dazu passt
Mungbohnen vertragen kräftige Gewürze besser als die meisten anderen Hülsenfrüchte: Kreuzkümmel, Kurkuma, Koriander, Ingwer, Chili und Knoblauch sind die Klassiker, Kokosmilch und Limette die frische Gegenseite. Wer sie europäisch kochen möchte, kombiniert sie mit Lorbeer, Thymian und einem Schuss Essig – auch das funktioniert, obwohl es selten jemand probiert.
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Insgesamt enthält das Produkt 0,12 kg, was 4,15 BE entspricht
Sonnentor Bio Mungbohnen Produktdetails
Bio Mungbohnen
Mungbohnen*
*aus kontrolliert ökologischer Erzeugung
120 Gramm (g)
Diverse
Sonnentor Kräuterhandelsges. mbH, Sprögnitz 10, 3913 Sprögnitz, Österreich
Sonnentor Kräuterhandelsges. mbH, Sprögnitz 10, A-3910 Zwettl, [email protected]
AT-BIO-301
Die enthaltenen Zutaten stammen aus EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft
Vor Wärme geschützt und trocken lagern.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum des aktuellen Lagerbestands ist 28.02.2027 oder länger
SON-MUNG
9004145001138
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Hervorragend
Wonach schmecken Mungbohnen?
Muss ich sie einweichen?
Kann ich daraus Sprossen ziehen?
Wofür eignen sie sich?
Rezepte für Sonnentor Bio Mungbohnen
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