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Salus Latschenkiefer-Franzbranntwein
Franzbranntwein gehört zu den Hausmitteln, die schon in der Hausapotheke der Großeltern standen. Der Latschenkiefer-Franzbranntwein von Salus ist ein freiverkäufliches Arzneimittel: angewendet zur Unterstützung bei der Therapie von Zerrungen, Prellungen, Verstauchungen, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie zum Vorbeugen bei Gefahr des Wundliegens und bei mangelhafter Hautdurchblutung.
Woher der Name Franzbranntwein kommt
Der Begriff führt in die Zeit zurück, als für Einreibungen tatsächlich französischer Branntwein verwendet wurde – daher franz. Branntwein, später zusammengezogen. Geblieben ist das Prinzip: eine alkoholische Lösung, die auf der Haut schnell verdunstet und dabei kühlt. Die Wirkstoffe sind je 100 g Lösung exakt angegeben, 1,100 g Menthol und 55,320 g Ethanol 96 %. Das Menthol ist der Grund für das kühle Prickeln beim Einreiben; es spricht auf der Haut dieselben Rezeptoren an, die auch auf Kälte reagieren.
Latschenkiefer, Wacholder, Thymian: fünf ätherische Öle im Duft
Den Charakter geben fünf natürliche Aromastoffe: Latschenkiefernöl, Eucalyptusöl, Wacholderbeeröl, Thymianöl und Citronenöl. Die Latschenkiefer, botanisch Pinus mugo, ist der niedrige Krummholz-Strauch, der in den Alpen oberhalb der Baumgrenze wächst, wo für hochstämmige Kiefern kein Platz mehr ist – ihr Öl riecht deshalb dichter und harziger als das gewöhnliche Kiefernöl. Wacholder und Thymian setzen eine würzige Note darunter, das Citronenöl hellt sie auf. Der Duft ist der eigentliche Grund, warum viele bei genau dieser Sorte bleiben.
Angewendet wird der Franzbranntwein, soweit nicht anders verordnet, einmal bis mehrmals täglich: auf die betroffenen Körperstellen auftragen und bis zur Trocknung einmassieren. Alles Weitere zur Anwendungsdauer steht in der Packungsbeilage.
Salus aus Bruckmühl – Kräuterkunde seit 1916
Hergestellt wird der Franzbranntwein von der Salus Gruppe im oberbayerischen Bruckmühl. Der Arzt Dr. med. Otto Greither gründete das Haus 1916, geführt wird es bis heute von der Familie, inzwischen in vierter Generation. Salus ist unter anderem in der Gesellschaft für Phytotherapie und in der Forschungsvereinigung der Arzneimittelhersteller aktiv. Dass hier ein Kräuterhaus mit eigener Arzneimittelzulassung hinter einem Klassiker steht, war für uns der Grund, ihn für unser Sortiment auszuwählen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Salus Latschenkiefer-Franzbranntwein Produktdetails
Latschenkiefer-Franzbranntwein
100 g Lösung enthalten als Wirkstoffe: 1,100 g Menthol 55,320 g Ethanol 96 % (V/V) Sonstigen Bestandteile sind: natürliche Aromastoffe: LATSCHENKIEFERNÖL, Eucalyptusöl, Wacholderbeeröl, Thymianöl, Citronenöl Wasser
250 Milliliter (ml)
100 g Lösung enthalten als Wirkstoffe: 1,100 g MENTHOL 55,320 g Ethanol 96 % (V/V)
Salus Latschenkiefer-Franzbranntwein Anwendungsgebiete: Traditionell zur Förderung der Hautdurchblutung, z. B. zur unterstützenden Behandlung von Zerrungen, Prellungen, Verstauchungen sowie Muskel- und Gelenkschmerzen; ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung. Nur zur äußerlichen Anwendung! Enthält Cineol (Eucalyptusöl). Packungsbeilage beachten. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der Anweisung Ihres Arztes, Apothekers oder des medizinischen Fachpersonals an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Dosierung
Wenden Sie Salus Latschenkiefer-Franzbranntwein ohne ärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage an.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, kann folgende Dosierung gewählt werden:
Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren können 3-5x täglich Salus Latschenkiefer-Franzbranntwein anwenden. Je nach Größe der zu behandelnden Stelle können 1-5 ml (1ml = 20-25 Tropfen) auf die Haut aufgetragen werden.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Bei Kindern unter 12 Jahren darf Salus Latschenkiefer-Franzbranntwein nicht angewendet werden.
Eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren wird nicht empfohlen, da hierfür keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Siehe auch Abschnitt 2.
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Sollten Sie die folgenden Nebenwirkungen bei sich beobachten, besprechen Sie diese bitte mit Ihrem Arzt, der dann festlegt, wie weiter zu verfahren ist.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig
mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig
weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich
weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
Selten
weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
Sehr selten
weniger als 1 von 10 000 Behandelten
Nicht bekannt
Häufigkeit auf der Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Mögliche Nebenwirkungen
– Häufig können lokale Hautreaktionen, wie z. B. Hautrötungen, Jucken, Brennen oder Hautausschlag auch mit Pustel- oder Quaddelbildung auftreten.
– Gelegentlich kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen bzw. lokalen allergischen Reaktionen (Kontaktdermatitis) führen.
– In sehr seltenen Fällen können bei entsprechend veranlagten Patienten Atemwegsverengungen (Bronchospasmen) vorkommen.
– Das Einatmen von ätherischen Ölen kann in seltenen Fällen Hustenreiz auslösen.
– Der hohe Gehalt an Alkohol kann die Haut austrocknen.
Wenn Franzbranntwein großflächig auf die Haut aufgetragen und über einen längeren Zeitraum angewendet wird, ist das Auftreten von Nebenwirkungen, die ein bestimmtes Organsystem oder auch den gesamten Organismus betreffen, wie sie unter Umständen nach systemischer Anwendung campher-/mentholhaltiger Arzneimittel auftreten können, nicht auszuschließen.
Beim Auftreten von Hautrötungen, -brennen oder -reizung sind die betroffenen Stellen gründlich mit Wasser abzuspülen.
Bei Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion soll die Behandlung abgebrochen und Salus Latschenkiefer-Franzbranntwein nicht nochmals angewendet werden.
Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Cineol (Eucalyptusöl) Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot) ausgelöst werden.
Cineol (Eucalyptusöl) kann bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren einen Kehlkopfkrampf hervorrufen mit der Folge schwerer Atemstörungen.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website:
www.bfarm.de anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Salus Latschenkiefer-Franzbranntwein darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Menthol, Cineol (Eucalyptusöl) oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- bei Patienten mit Keuchhusten, Asthma bronchiale und anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen,
- bei Patienten mit Hauterkrankungen,
- auf offenen Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Haut sowie auf Ekzemen oder auf Schleimhäuten,
- auf Schleimhäuten, im Bereich der Augen,
- bei diabetischer Mikroangiopathie,
- bei peripherer venöser oder arterieller Insuffizienz,
- bei Kindern unter 12 Jahren, da die Konzentration nicht geeignet ist.
Franzbranntwein darf bei Säuglingen und Kleinkindern nicht angewendet werden, da beschrieben ist, dass es in seltenen Fällen zum Atemstillstand bei Glottiskrampf nach Inhalation ätherischer Öle gekommen ist.
Traditionell zur Förderung der Hautdurchblutung, z. B. zur unterstützenden Behandlung von Zerrungen, Prellungen, Verstauchungen sowie Muskel- und Gelenkschmerzen.
Diese Anwendung stützt sich ausschließlich auf die langjährige Anwendung des Arzneimittels in dem Anwendungsgebiet.
Bei Beschwerden, die länger als 3 Tage anhalten oder sich verschlimmern, sollte zur Abklärung der Beschwerden ein Arzt aufgesucht werden.
Bei akuten Zuständen, die z. B. mit einer Rötung oder einer Schwellung einhergehen, bei andauernden Beschwerden oder bei heftigen Schmerzen sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Diverse
SALUS Haus Dr.med. Otto Greither Nachf. , Bahnhofstraße 24, 83052 Bruckmühl, Deutschland
SALUS Haus Dr.med. Otto Greither Nachf., Bahnhofstraße 24, 83052 Bruckmühl, Deutschland, [email protected]
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Gut verschlossen lagern. Vor Feuer schützen. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum des aktuellen Lagerbestands ist 30.07.2028 oder länger
SAL-LAST.2
06486185
4004148015335
Enthält Alkohol
Enthält 52 Vol.-% Alkohol. Nur zur äußerlichen Anwendung. Enthält Cineol (Eucalyptusöl). Packungsbeilage beachten.
Bewertungen für Salus Latschenkiefer-Franzbranntwein
bewährt gut
Was ist Franzbranntwein eigentlich?
Welche ätherischen Öle sind enthalten?
Wie wird er angewendet?
Kundenbewertungen für Latschenkiefer-Franzbranntwein
bewährt gut
Was ist Franzbranntwein eigentlich?
Welche ätherischen Öle sind enthalten?
Wie wird er angewendet?
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