Kaffee: Eine Reise für die Sinne
Kaffee bei greenist: ganze Bohnen, Kaffeepulver und Alternativen
Wer Kaffee kauft, entscheidet drei Dinge auf einmal: Bohne oder Pulver, Espresso- oder Filterröstung, mit oder ohne Koffein. Bei greenist gliedert sich das Sortiment in ganze Kaffeebohnen und Kaffeepulver, dazu kommen Alternativen ohne Kaffeepflanze. Zu den Marken zählen Rapunzel, dennree, Mount Hagen und LaSelva, die Alternativen reichen vom Lupinenkaffee von Kornkreis bis zur Zichorie von Lima.
Ganze Bohnen oder Kaffeepulver: wann sich die Mühle lohnt
Kaffeearoma ist flüchtig. Sobald die Bohne gemahlen ist, liegt viel mehr Oberfläche frei, und das Aroma verfliegt in Tagen statt in Wochen. Wer eine Mühle hat, kauft deshalb die ganze Bohne und mahlt zur Tasse. Wer keine hat, greift zum Kaffeepulver und achtet auf den Mahlgrad: fein für Siebträger und Espressokocher, mittel für den Filter, grob für die Stempelkanne. Die Packung nennt, wofür das Pulver gemahlen wurde. Aufbewahrt wird Kaffee dunkel, trocken und luftdicht, nicht neben dem Herd.
Espresso, Filter, Crema: was Röstung und Herkunft entscheiden
Espresso bezeichnet zuerst die Zubereitung unter Druck. Im Handel steht das Wort aber auch für dunklere Röstungen, die kräftig und bitter-süß schmecken und eine feste Crema bilden. Filterröstungen sind meist heller und lassen mehr von der Fruchtsäure der Bohne stehen. Beides geht in beide Richtungen: Espressobohnen im Filter ergeben bei gröberem Mahlgrad eine kräftige Tasse, Filterkaffee im Siebträger zeigt mehr Säure. Dazu kommt die Sorte: Arabica gilt als milder und aromatischer, Robusta als herber, crema-stärker und mit deutlich mehr Koffein, viele Espresso-Mischungen kombinieren beide. Auch das Anbaugebiet prägt die Tasse. Bohnen aus höheren Lagen reifen langsamer und zeigen oft mehr Säure und Fruchtnoten, Tieflandbohnen schmecken meist runder und schokoladiger. Das Brühwasser sollte nicht mehr sprudeln, 92 bis 96 Grad sind ein guter Bereich.
Bio und fairer Handel: zwei Siegel, zwei Fragen
Bio betrifft den Anbau: Kaffee aus kontrolliert ökologischem Anbau wächst ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger, so schreibt es die EU-Öko-Verordnung vor. Fairer Handel betrifft den Preis: Bei Fairtrade-Kaffee zahlt der Importeur einen Mindestpreis und eine Prämie, über deren Einsatz die Genossenschaften gemeinsam entscheiden, häufig Zusammenschlüsse von Kleinbauern. Beide Siegel sind unabhängig voneinander. Manche Kaffees tragen eines, manche beide, die Packung zeigt, welche. Wir führen Kaffees aus Bio-Anbau, aus fairem Handel und beides zugleich, damit du je nach Frage das passende Siegel wählen kannst.
Entkoffeiniert: was die Angabe bedeutet
Entkoffeinierter Röstkaffee darf nach dem Kaffeerecht höchstens 0,1 Prozent Koffein in der Trockenmasse enthalten. Das Koffein wird dem rohen Kaffee vor dem Rösten entzogen, etwa mit Wasser oder Kohlendioxid, und das Verfahren nennt der Röster meist auf der Packung. Es bleibt also Kaffee mit einem kleinen Rest. Wer ganz ohne Koffein trinken will, greift zu einer Alternative ohne Kaffeepflanze. Entkoffeinierten Kaffee gibt es bei Mount Hagen als ganze Bohne und gemahlen, bei LaSelva als Espresso-Bohne.
Kaffeealternativen: Lupine, Zichorie und Getreide
Alternativen kommen ohne Kaffeepflanze aus und entstehen durch Rösten. Lupinenkaffee wird aus gerösteten Lupinensamen gemahlen, Zichorienkaffee aus der gerösteten Wurzel der Zichorie, die in Europa seit dem 18. Jahrhundert als Zusatz und Ersatz für Kaffee dient. Klassischer Getreidekaffee besteht meist aus geröstetem Gerstenmalz oder Roggen. Beim Zubereiten gelten andere Regeln als beim Kaffee: Je nach Produkt wird das Pulver aufgebrüht, aufgekocht oder durch den Filter gegeben, die Packung sagt wie. Stöbere erst nach Bohne oder Pulver, dann nach Röstung, Siegel und Koffeinfrage.