- ganze Blätter, sortenrein
- herb-würzig und kampfrig
- Tee- und Küchenkraut zugleich
- ohne Zusatz von Kochsalz
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Sonnentor Bio Salbeitee Blätter, 50g
Salbeitee aus ganzen, losen Blättern – mehr steckt in dieser Packung nicht. Der Bio-Salbei von Sonnentor ist sortenrein, ohne Beimischung, ohne Aroma und ohne Zusatz von Kochsalz. Wer die graugrünen, samtigen Blätter zwischen den Fingern zerreibt, hat das ganze Aromabild sofort in der Nase: herb-würzig, kampfrig-frisch, mit einem warmen, fast harzigen Grundton darunter.
Salbeitee richtig zubereiten: 10 Minuten sind die Grenze
Sonnentor gibt für Salbei eine klare Zubereitung vor: Wassertemperatur 100 °C, Ziehzeit maximal 10 Minuten. Diese Obergrenze ist kein Detail am Rande, sondern der Unterschied zwischen einem runden Aufguss und einem sehr herben. Ein bis zwei Teelöffel getrocknete Blätter auf 200 ml kochendes Wasser sind eine gute Ausgangsmenge. Zugedeckt ziehen lassen – so bleibt mehr vom flüchtigen Aroma in der Tasse statt im Raum. Der fertige Aufguss zeigt sich grünlich-gelb und ist schon in kleiner Dosierung deutlich präsent.
Wer den Tee milder mag, nimmt weniger Blätter statt kürzerer Ziehzeit – oder kombiniert Salbei mit Zitronenmelisse, Thymian oder einem Spritzer Zitrone. Ein Teesieb oder eine French Press eignen sich für lose Blätter besser als ein enger Filter, weil die Blätter Platz zum Aufgehen brauchen.
Aromaprofil: herb, würzig, unverwechselbar
Salbei gehört zu den wenigen Kräutern, die man blind erkennt. Das Geschmacksbild ist herb-würzig mit einer feinen Bitternote und jenem kühlen, kampferartigen Zug, der ihn von allen anderen Lippenblütlern unterscheidet. Darunter liegt eine warme, erdige Basis. Genau diese Doppelnatur – kühl und warm zugleich – macht ihn in der Küche so brauchbar: Er stellt sich gegen Fett und Butter, statt darin unterzugehen.
Salbei in der mediterranen Küche
In Italien ist die einfachste Zubereitung zugleich die bekannteste: burro e salvia – Butter in der Pfanne aufschäumen, ein paar Salbeiblätter hineingeben, bis sie knistern, darüber Gnocchi oder Ravioli schwenken. Getrocknete Blätter funktionieren dafür ebenfalls, sie brauchen nur etwas mehr Fett und etwas weniger Hitze. Darüber hinaus passt Salbei zu Kalb, Schwein und Geflügel, zu Kürbis und Wurzelgemüse, in Kräuterbutter, in Marinaden für den Grill und in herzhafte Ofengerichte. Ein Blatt zu viel fällt sofort auf – Salbei ist ein Gewürz, bei dem Zurückhaltung sich auszahlt.
Warum lose Blätter statt Beutel
Die lose Form hat zwei handfeste Vorteile. Erstens siehst du, was du kaufst: ganze, unversehrte Blätter statt Bruch. Zweitens dosierst du frei – ein knapper Teelöffel für einen milden Aufguss, ein gehäufter für einen kräftigen, eine Handvoll für die Kanne. Und dieselbe Packung wandert genauso in den Kochtopf wie in die Teekanne, was bei einem Kraut, das Küchen- und Teekraut zugleich ist, praktisch ist. Aufbewahrt wird der Salbei am besten luftdicht, dunkel und trocken; vor Wärme geschützt bleibt das ätherische Öl der Blätter über Monate erhalten.
Herkunft: benannte Höfe statt anonymer Ware
Der Salbei für diese Packung wird unter anderem von den Familien Bauer, Aufreiter, Perger und Waraschitz angebaut, dazu kommt Rohware aus Albanien und Österreich. Sonnentor nennt diese Anbaupartner auf der Produktseite namentlich – ein Detail, das in einem Markt voller austauschbarer Kräuterware selten geworden ist. Das Unternehmen wurde 1988 von Johannes Gutmann in Sprögnitz im Waldviertel gegründet und arbeitet mit langfristigen Partnerschaften und direktem Handel; die Verpackungsfolie ist kompostierbar.
Salvia officinalis – Botanik in Kürze
Echter Salbei, botanisch Salvia officinalis, ist ein Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Charakteristisch sind die länglichen, fein behaarten Blätter mit ihrer graugrünen, samtigen Oberfläche – die Behaarung schränkt die Verdunstung ein und ist eine Anpassung an trockene, sonnige Standorte. Getrocknet verliert das Blatt kaum an Kraft: Es gehört zu den Kräutern, die im getrockneten Zustand sogar konzentrierter schmecken als frisch. In der Kräuterkunde wird Salbei traditionell im Bereich von Hals und Rachen sowie beim Schwitzen geschätzt – kaum ein anderes Kraut taucht in der europäischen Überlieferung so konstant auf. Bei greenist steht der Salbei bewusst pur im Regal – ein Kraut mit so viel Eigencharakter braucht keine Mischpartner.
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Sonnentor Bio Salbeitee Blätter, 50g Produktdetails
Bio Salbeitee Blätter, 50g
Salbei*
*aus kontrolliert ökologischer Erzeugung
50 g
Ziehzeit in Minuten: max. 10 / Wassertemperatur in °C: 100
Diverse
Sonnentor Kräuterhandelsges. mbH, Sprögnitz 10, 3913 Zwettl, Österreich
Sonnentor Kräuterhandelsges. mbH, Sprögnitz 10, A-3910 Zwettl, [email protected]
AT-BIO-301 (Austria Bio Garantie GmbH)
Die enthaltenen Zutaten stammen aus EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft
Vor Wärme geschützt und trocken lagern.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum des aktuellen Lagerbestands ist 30.09.2029 oder länger
SON-SALBLO
9004145002104
Bewertungen für Sonnentor Bio Salbeitee Blätter, 50g
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