Tagespflege mit natürlichen Inhaltsstoffen
Warum Tag und Nacht unterschiedliche Cremes sind
Eine Tagescreme zieht schnell ein, damit Make-up darauf hält, und enthält häufig einen Lichtschutzfaktor. Eine Nachtcreme darf reichhaltiger sein, weil sie Zeit hat. Wer ein Set aus Tages- und Nachtcreme nutzt, spart sich das Abwägen; wer nur ein Produkt möchte, nimmt die leichtere Variante und ergänzt sie im Winter mit einem Öl.
Texturen und Hauttypen
- Eine Feuchtigkeitscreme mit Gel- oder Fluidtextur passt zu normaler, öliger und Mischhaut. Sie enthält oft Hyaluron oder Glycerin – Stoffe, die Wasser in der Hornschicht binden – sowie Aloe vera als beruhigende Pflanzenkomponente.
- Eine reichhaltige Gesichtscreme mit höherem Fettanteil, etwa mit Sheabutter, Mandel- oder Jojobaöl, ist die Wahl für trockene Haut und für kalte Monate.
- Für sensible Haut zählt vor allem eine kurze Rezeptur: wenige Inhaltsstoffe, kein Alkohol denat., zurückhaltende Duftvarianten oder ganz ohne Parfum.
BB Cream und getönte Pflege
Eine getönte BB Cream verbindet Tagespflege mit leichter Deckung. Sie ersetzt keine Foundation, gleicht aber Rötungen optisch aus. Beim Farbton gilt: lieber am Kieferrand testen als am Handrücken, weil Gesicht und Hand unterschiedlich hell sind.
Was Anti-Aging in dieser Kategorie bedeutet
Anti-Aging ist eine Produktgruppen-Bezeichnung, kein Versprechen. Gemeint sind Pflegeprodukte, die auf Feuchtigkeit, Lipide und den täglichen Lichtschutz setzen – die drei Punkte, die das Erscheinungsbild der Haut sichtbar prägen. greenist knüpft daran keine Aussage über Hautalterung.
Reinigung des Gesichts kommt zuerst
Jede Pflege beginnt mit der Reinigung: Auf gereinigter, noch feuchter Haut verteilt sich die Creme dünner und gleichmäßiger. Eine erbsengroße Menge reicht für das ganze Gesicht; Hals und Dekolleté werden gern mitgenommen. Für alle Hauttypen gilt, dass eine neue Creme ein paar Wochen Zeit braucht, bevor sich beurteilen lässt, ob sie passt.
Naturkosmetik erkennen
Zertifizierte Naturkosmetik erkennst du an Siegeln wie NATRUE, COSMOS oder BDIH. Sie regeln Herkunft und Verarbeitung der Rohstoffe und schließen bestimmte synthetische Stoffe aus – eine Aussage über die Verträglichkeit im Einzelfall ist damit nicht verbunden.