Nartürliche Seife für sanfte Reinigung
Was Seife eigentlich ist – und warum die Form den Unterschied macht
Seife ist das älteste Reinigungsmittel, das wir haben, und chemisch erstaunlich einfach: Ein Fett trifft auf Lauge, und daraus wird Seife – Verseifung heißt der Vorgang. In einer ausgereiften Seife ist keine Lauge mehr übrig; was zurückbleibt, sind die Salze der Fettsäuren und das Glycerin, das beim Prozess entsteht. Welches Fett man nimmt, entscheidet über Härte, Schaum und Pflegegefühl: Olivenöl macht mild und weich, Kokosöl schäumt kräftig, Sheabutter macht die Seife reichhaltig.
Die Formen in unserem Sortiment
- Stückseife ist die sparsamste Variante – ohne Wasser im Produkt, ohne Flasche, ohne Pumpe. Die Karité-Seifen von Savon Du Midi (Karité ist das französische Wort für Sheabutter) gibt es unter anderem mit Sandelholz und Pinie, die Schafmilchseifen von Saling in Natur und mit Rosenblüten.
- Flüssigseife ist am Waschbecken praktischer, besonders mit Kindern. Sonett führt die Handseife Lavendel und die Citrus-Variante in mehreren Größen, auch als Nachfüllkanister.
- Haarseife ersetzt Shampooflaschen. Ein Hinweis, der viel Frust erspart: Seife reagiert alkalisch, Haar und Haut liegen im leicht sauren Bereich. Deshalb lohnt nach der Haarseife eine saure Spülung mit etwas Essig oder Zitronensäure im Wasser – sie schließt die Schuppenschicht und nimmt den stumpfen Film, den hartes Wasser hinterlässt.
- Seifenflocken sind für die Wäsche gedacht, vor allem für Wolle und Seide.
- Seifenschalen klingen nach Zubehör, sind aber der Grund, warum ein Stück lange hält: Seife, die abtrocknen kann, verbraucht sich langsamer.
Aleppo: die Seife mit zwei Ölen
Aus dem NaturGut-Sortiment kommen die Aleppo-Seifen, benannt nach der syrischen Stadt. Sie bestehen traditionell nur aus Olivenöl und Lorbeeröl und reifen monatelang, wobei die grüne Oberfläche außen goldbraun wird. Je höher der Lorbeelanteil, desto kräftiger der Geruch – und desto teurer die Seife.
Wonach wir auswählen
Zertifizierte Naturkosmetik oder tierversuchsfrei ist die Bedingung; über den Filter lassen sich vegane Produkte, Duftnoten und Hauttypen eingrenzen, bei einigen Seifen auch Demeter. Nicht ins Regal kommen synthetische Duftstoffe, Silikone, Mineralöle und Mikroplastik. Bei den Duftnoten gilt: Wer empfindlich reagiert, greift zur unparfümierten Variante – die Schafmilchseife Natur von Saling ist genau das.