Säfte, Smoothies & Shots voller Frische
Direktsaft, Muttersaft, Nektar: die Begriffe sortiert
Auf keinem Regal stehen so viele ähnlich klingende Begriffe nebeneinander wie beim Saft – und sie sind rechtlich klar definiert. Wer sie einmal auseinanderhält, kauft nie wieder versehentlich Zuckerwasser.
Die vier Stufen
- Direktsaft wird gepresst und direkt abgefüllt. Kein Wasser entzogen, keins zugesetzt.
- Saft aus Konzentrat ist ebenfalls 100 Prozent Saft: Dem Presssaft wird Wasser entzogen, damit er weniger Volumen hat, und vor dem Abfüllen wieder zugesetzt. Zucker darf in beiden Fällen nicht hinein.
- Muttersaft ist unverdünnter, ungesüßter Saft aus einer Frucht – der Klassiker bei sauren Sorten wie Sauerkirsche oder bei Rote Bete.
- Nektar enthält je nach Frucht nur 25 bis 50 Prozent Fruchtanteil und darf gezuckert sein. Bei einem Saftgetränk ist der Anteil noch kleiner.
Ein Blick aufs Etikett genügt – die Bezeichnung muss dort stehen.
Gemüse, Sirup, Limonade
Bei den Gemüsesäften stehen der Rote-Bete-Saft von dennree und die Säfte von Biotta; sie schmecken erdig und werden oft mit Apfelsaft gemischt. Sirupe sind die sparsame Variante: Ein Schuss ins Wasser ergibt ein Getränk, und man transportiert nicht literweise Wasser durch die Gegend. Sonnentor führt Wilde Lilli, Chai und – für alle, die Cola vermissen – einen Kola-Sirup. NODA setzt auf fertige Limonade mit sizilianischer Zitrone.
Kombucha und Shots
Kombucha entsteht, wenn gesüßter Tee mit einer Kultur aus Hefen und Bakterien vergoren wird – daher die leichte Säure und die feine Kohlensäure. Beim Gären entsteht immer auch etwas Alkohol; er bleibt unter der Grenze, ab der ein Getränk gekennzeichnet werden müsste, gehört aber erwähnt. Der Ingwer-Kombucha von ROY ist der Einstieg für alle, die es herb mögen. Shots sind die kleinste Form im Sortiment: 60 bis 100 Milliliter, meist auf Ingwer- oder Kurkumabasis, oft mit Zitrone.
Wonach wir auswählen
Bio, ohne Zuckerzusatz bei den Säften, ohne künstliche Aromen und Farbstoffe. Geöffnete Flaschen gehören in den Kühlschrank und werden meist innerhalb weniger Tage getrunken – bei Muttersäften und naturtrüben Säften setzt sich Fruchtfleisch ab, einmal schütteln genügt.